09.01.2011 Tipps zur Verhinderung des Datenklaus
Viele unserer wichtigsten Daten geben wir tagtäglich elektronisch preis. Wir speichern sie auf lokalen Datenträgern und versenden sie via Email im Internet oder geben sie auf fremden Webseiten bekannt. Aber wie schützt man sich vor dem Missbrauch der eigenen Daten?
Verlust der Festplatte. Sollte Ihr Notebook gestohlen werden, werden sie mehr als dankbar sein, wenn die Daten auf Ihrem Rechner keinem anderen zur Verfügung stehen. Hilfreich sind hier Verschlüsselungsprogramme, die die Daten vor fremden Zugriffen schützen. Auf dem Datenträger wird ein zusätzliches Laufwerk angelegt, das mit einem Passwort geschützt wird. Und ohne Passwort, kein Zugriff! 
Schutz vor unliebsamen Mitlesern. Wenn Sie ihre Emailkorrespondenz vor den Zugriffen durch Dritte schützen wollen, sollten auch hier Verschlüsselungsprogramme installiert werden. Mit einer Art virtuellem Schlüssel, bleiben die Daten nur für Sie und Ihren Korrespondenzpartner sichtbar.
WLAN. Bei der drahtlosen Datenübertragung über private Funknetze können unter Umstände Dritte persönliche Daten wie Passwörter und Login-Daten abzweigen. Außerdem kann ein offener WLAN Zugang von fremden genutzt werden. Deaktivieren sie aus diesem Grund die Möglichkeit der Fernkonfiguration Ihrer WLAN Einstellung
Passwörter. Sie sollten in regelmäßigen Abständen gewechselt werden und aus mindestens acht Zeichen bestehen. Wichtig ist hier nicht den eigenen Vornamen oder gängige Kosewörter zu benützen, sondern Buchstaben und Zahlenkombination, in denen die Groß- und Kleinschreibung verwendet wird.
Doppelter Schutz durch Onlinesicherung. Daten die über ein Onlinesicherungssystem in eine Rechenzentrum übertragen werden, sind doppelt gesichert. Zum einen vor den Zugriffen durch Dritte, da sie auf dem Weg ins Rechenzentrum verschlüsselt werden und so nur mehr für den Benützer lesbar sind und zum anderen vor dem absoluten Verlust der Daten durch Diebstahl oder Untergang, da die Daten an einem fremden virtuellen Ort gespeichert sind.