12.04.2010 Das Generationenprinzip
Diese Strategie zur Datensicherung in der EDV wird auch Großvater-Vater-Sohn-Prinzip genannt. Sinn dahinter ist, dass immer mehrere Sicherungen in verschiedenen zeitlichen Abstufungen (Großvater, Vater, Sohn) vorhanden sind, um möglichst viele verschiedene Versionen für eine mögliche Wiederherstellung zur Verfügung zu haben. Innerhalb der Sicherungen durch Bandrotationen stellt dieses das Sicherste da. Wichtig ist es zu wissen, dass Onlinesicherungen dieses System perfekt beherrschen.
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Ein kurzes Beispiel zur Verdeutlichung:
Das Generationenprinzip ist grundsätzlich nicht an einen bestimmten zeitlichen Rhythmus gebunden, die einfachste Methode besteht allerdings darin, drei Sicherungsgruppen festzulegen – zum Beispiel täglich, wöchentlich und monatlich. In diesem Fall wird täglich eine Sicherung auf ein neues Medium angelegt. Diese Sohn-Medien rotieren jede Woche (das heißt, nach einer Woche wird wieder das erste Sohn-Medium überschrieben), die Vater-Medien, welche jeweils am Ende einer Woche beschrieben werden, rotieren jeden Monat (nach einem Monat wird wieder das erste Vater-Medium überschrieben) und die Großvater-Medien, welche jeweils am Ende eines Monats beschrieben werden, rotieren jedes Jahr (nach einem Jahr wird wieder das erste Großvater-Medium überschrieben).
Ein ausführliches Beispiel finden sie unter
http://de.wikipedia.org/wiki/Generationenprinzip
Das Generationenprinzip eignet sich somit als Langzeitarchivierung und als gute und sinnvolle Wiederherstellungsmethode beim tatsächlichen Verlust einzelner Daten. Es verlangt vorab aber ein gutes System und die Bereitschaft langfristig auch alle Regeln einzuhalten. Onlinesicherungen arbeiten vollautomatisch und berücksichtigen auch das Generationenprinzip.
